Montag, 1. Juli 2013

Die 30 Monate dieses Blogs – statistisch gesehen

Die junge Tradition fortsetzend bringe ich heute wieder einige Statistiken zu diesem Blog. Wie in der Vergangenheit so gebe ich im Folgenden einen Auszug für das letzte Halbjahr, zusammen mit einigen Erklärungen, die mir plausibel erschienen. Die Daten basieren auf dem Stand von 30.6.2013.

Besucherzahlen und Herkunft

Die Zahl der Besucher (Seitenaufrufe) des Blogs stieg weiter. Diese Zahl hat sich von 15.328 im zweiten Halbjahr 2012 auf 19.151 im ersten Halbjahr 2013 erhöht. Das sind noch rund 25% mehr. Insgesamt stieg die Zahl der bisherigen Besucher von 34.708 auf 53.859. In den letzten Monaten hatten wir täglich über 100 Besucher, im Schnitt etwa 3.200 pro Monat.



Besucher und deren Herkunft

Die Verteilung der Leser auf Länder hat sich, was die ersten zehn Länder anbetrifft, stabilisiert. Die USA, Irland, Russland und die Ukraine haben weiter kräftig zugelegt. Das größte Wachstum erfolgte in Irland, Russland und der Ukraine. Die Gesamtzahl der Leser aus den nicht benannten Ländern ist von 2.727 auf 4.398 gewachsen. Das ist fast eine Verdopplung. Immer wieder wundert es mich, wo in der Welt plötzlich ein Leser auftaucht. Chile, China, Lettland, Niederlande und Kasachstan fielen mir in einer der letzten Wochen auf. Es würde mich nicht wundern, wenn Bertals Blog zu einem Organ der Vereinten Nationen aufgewertet würde.

Themen und ihre Beliebtheit

Bei den Themen haben sich die zwei Spitzenreiter der Vergangenheit weiter verbessert. Deren Zugriffszahlen erhöhen sich auch jetzt noch laufend. Sie stellen echte Renner dar. Auf den Plätzen dahinter gibt es laufend Änderungen. Große Anerkennung finden weiterhin meine Tipps zur Berufswahl, zur Industrie-Praxis und zur Lebensführung. Alles, was ich im Hinblick auf meine Enkel geschrieben habe, wird auch von andern Menschen als nützlich angesehen. Sogar meine historischen Essays sind weiter auf dem Vormarsch. Inzwischen haben es fünf von ihnen unter die ersten 20 geschafft. Das hatte ich nicht erwartet. Auch meine Berichte über Auslandsaufenthalte finden Anklang. Dabei liegt New York vor Nizza. 

In allen diesen Fällen bietet dieser Blog offensichtlich originelle Informationen aus erster Hand, die es in dieser Form anderswo kaum gibt. Diese Information hat auch kein Verfalldatum. Ihr Wert nimmt im Laufe der Zeit eher zu als ab. Das Medium Internet kommt dem sehr entgegen. Wer etwas Bestimmtes sucht, wird per Google oder Bing fündig, unabhängig vom Erscheinungsdatum. Vielleicht gibt es auch Mund-zu-Mund-Werbung.


Spitzenreiter nach Themen

Hartmut Wedekind hat mit dem ‚Billionen-Poker‘ besser gepunktet als mit allen fachlichen oder kulturellen Beiträgen, die er lieferte. Meine fachlichen Sticheleien über die Rolle der Abstraktion in der Informatik scheinen zumindest Neugier zu wecken. Einer von drei Beiträgen zu diesem Thema hat es innerhalb eines Quartals von Null auf Platz 16 geschafft. Eine breite Diskussion haben meine Beiträge leider nicht hervorgerufen. Man will jedoch gerne wissen, was ich zur Geschichte von Mathematik und Geometrie zu sagen habe. 

Die Gedanken zu Karl Popper, die Hans Diel und Peter Hiemann Anfang letzten Jahres zu Papier brachten, haben im letzten Halbjahr fast 100 neue Leser gewonnen. Für Fragen der Biologie hat man uns als Quelle noch nicht so richtig entdeckt. Es kann noch werden. Von allen Beiträgen, die sich mit einzelnen Fachkollegen befassten, fanden meine Worte zu Karl Ganzhorns 90. Geburtstag nicht nachlassende Aufmerksamkeit. Das freut mich besonders. Ganzhorn hat vor über 50 Jahren das Böblinger Labor der IBM gegründet.


 Zugriffshäufigkeit aller Beiträge

Die Zugriffshäufigkeit aller 264 Beiträge zeigt weiterhin den bekannten langen Schwanz (engl. long tail). Die oben zitierten Spitzenreiter sind als Zacken gut zu erkennen. Die durchschnittliche Zugriffhäufigkeit liegt inzwischen bei 126,5 Seitenaufrufen, der niedrigste Wert bei 18.

Kommentare und Feedback

Was Kommentare anbetrifft, so hat sich die Aktivität in diesem Jahr etwas belebt. Die 37 Beiträge zogen bis jetzt 63 Kommentare an. Das sind 1,7 Kommentare pro Beitrag. Ein einzelner Beitrag im letzten Monat bekam sogar acht Kommentare. Das muss an dem Thema gelegen haben, nämlich der Informatik in allgemeinbildenden Schulen. Sogar mein 16-jähriger Enkel äußerte sich. Zu den Kommentaren hinzurechnen muss ich einige der Nachträge, die aus Formatgründen nicht als Kommentar sondern als Ergänzung des ursprünglichen Textes veröffentlicht wurden.

Am meisten Feedback bekomme ich immer noch von Freunden und Kollegen. Diese wohnen in Deutschland, Europa oder den USA. Einen Sonderfall bildete ein Kommentator, der offensichtlich aus Hyderabad in Indien stammt. Zu meinem Beitrag vom 30.7.2011 über das Buch von Ian Morris schrieb jemand fast zwei Jahre später, und zwar am 12.3.2013, kurz und bündig:

Nice post, thanks!

Auch das erfreut eines Bloggers Herz. Da der Link zur Homepage einer Firma angegeben wurde, darf ich mich sogar revanchieren und für ihre Produkte werben. Sie stellt Blister-Folien her und beliefert vermutlich unsere Pharma-Industrie. Ich stieß rein zufällig auf diesen Kommentar. Schön wäre es, ich wüsste wie man erfährt, was sich an dem im Netz verfügbaren Material so tut.

Nochmals vielen Dank allen Beitragenden, allen Lesern und allen Kommentatoren.

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