Samstag, 17. Januar 2015

Die vier Jahre dieses Blogs – statistisch gesehen

Dieser Blog ist inzwischen über vier Jahre alt. Er hat zweifellos den Charakter eines neuen, bisher nicht bekannten Mediums verloren. Mit dem Neuigkeitswert nimmt natürlicherweise das Interesse ab. Es fiel mir schwer, mich überhaupt dazu aufzuraffen, wieder eine Statistik zu machen. Ich tat es schließlich mit dem mir selbst gegebenen Versprechen, in Zukunft statt im Halbjahreszyklus nur noch einmal pro Jahr einen Rückblick zu verfassen. Da ist es sinnvoll, nur volle Jahre als Vergleichsdaten zu verwenden. Damit will ich gleich heute beginnen. Die heutigen Daten basieren auf dem Stand von 15.1.2015. 

Besucherzahlen und Herkunft 

Die Zahl der Besucher (Seitenaufrufe) des Blogs hat sich von 57.175 im Jahre 2013 auf 62.447 im Jahre 2014 erhöht, also um 5.272 (9,2 %). Es gab also einen neuen Wachstumsschub. Auf die Gründe dafür wird weiter unten eingegangen. Die tägliche Besucherzahl liegt bei etwa 175 Besuchern. Das sind etwa 20 pro Stunde oder 5200 pro Monat. Das hätte ich mir vor vier Jahren nicht einmal im Traum vorgestellt. Insgesamt stieg die Zahl der bisherigen Besuche des Blogs von 81.883 auf 144.330. Da wiederkehrende Besucher nicht erkannt werden, ist die Zahl der unterschiedlichen Besucher natürlich um Einiges geringer. 

 

 Besucher und deren Herkunft (für die letzten zwei Jahre) 

Die Verteilung der Leser auf Länder zeigt interessante Veränderungen. Die Ukraine weist ein ungewöhnliches Anwachsen auf, das möglicherweise politische Gründe hat. Auch das Vereinigte Königreich wuchs überproportional. Russland und Spanien fielen zurück, aber auch die nicht gelisteten Übrigen Länder. Polen und Irland sind jetzt (wieder) unter den ersten Zehn. Es gibt daher in der obigen Liste drei Länder, für die keine Vergleichsdaten ausgewiesen sind (Abk. NA). 

Themen und ihre Beliebtheit 

Ich bin immer wieder beeindruckt, wie unterschiedlich die Besucherzahlen für einzelne Themengebiete sind. Die beiden Spitzenreiter halten unverändert ihre Position. Auch die beiden nächsten sind alte Bekannte. Auf Platz 5 liegt inzwischen das Interview von Manfred Roux mit Klaus Küspert vom Sommer 2014. Ihm folgen mein Beitrag zu Karl Ganzhorns 90. Geburtstag in 2011 knapp vor dem Interview, das ich mit Hasso Plattner im September 2013 führte. Zwei Schüler von Klaus Küspert, die über ihre berufliche Tätigkeit in Amerika berichten, wecken überdurchschnittliches Interesse. 

 
 Spitzenthemen über Gesamtzeit 

Mein vor vier Jahren unternommener Versuch, deutsche Erfinder und Unternehmerpersönlichkeiten aus der Informatik bekannt zu machen, wurde durchaus geschätzt. Auch zwei Fachbeiträge (Informationsbegriff, Programmiersprachen) halten sich ganz gut. Meine Sicht auf den ‚Whistle Blower‘ Edward Snowden findet sogar Beachtung. Ich verglich ihn mit Michael Kohlhaas, was einige Leser für unangebracht hielten. Schließlich reizen meine beiden Hobbys (Geschichte, Reisen) auch andere Leute zum Stöbern. 

Aktuelles Geschehen im letzten Jahr 

In der vorhergehenden Tabelle dominieren eindeutig die ‚alten Schätze‘. Nur zwei von 15 Spitzenreitern stammen aus dem letzten Jahr. Deshalb habe ich bereits beim letzten Mal eine neue Tabelle produziert. Die jetzige zeigt  die Spitzenreiter von 2014, also des ganzen letzten Jahres. Sie ergibt eine Basis für eventuelle weitere Jahresübersichten. Hier erkennt man sofort den Grund für den oben erwähnten Aufschwung. Es sind vier der Interviews von Manfred Roux und Klaus Küspert, die es in die 15er Spitzengruppe schafften. Es ist ein Boom, der die Nutzerzahlen vor allem in Deutschland in die Höhe trieb. Die beiden Kollegen haben diesem Blog einen Vitaminstoß verabreicht.

Das Gebiet der Physik, das zwei meiner Freunde (Hans Diel, Peter Hiemann) sehr fasziniert, ist leider nur mit einem Beitrag vertreten. Es ist die Beschäftigung mit dem Buch ‚Im Universum der Zeit‘ von Lee Smolin, dem wir zu Dritt zu Leibe rückten. Von den politischen Themen hat es nur der Beitrag über die Energiewende geschafft, ein Thema, für das mich Hartmut Wedekind gewinnen konnte. Es gab mir Gelegenheit, meinen Ressentiments gegen mathematische Modelle freien Lauf zu lassen. Außer den Beiträgen, die Karl Ganzhorn betreffen, sind es zwei Nachrufe auf verstorbene Kollegen (Heinz Zemanek, Wilhelm Spruth) die Beachtung fanden. Dies belegt, dass diese Mühe honoriert wird.

Spitzenthemen des letztes Jahres 

Mit insgesamt 372 Beiträgen macht die statistische Auswertung dieses Blogs immer mehr Arbeit. Leider sind die vom Blogger zur Verfügung gestellten Werkzeuge nicht nur sehr primitiv, sondern auch voller Fehler. Ich komme an der Knochenarbeit nicht vorbei. Zum Glück bekomme ich Hilfe in meiner Familie, wenn ich mich in punkto Datenverarbeitung überfordert fühle. Dabei gibt es doch so gute allgemeine Hilfsmittel. Nur helfen diese nur beschränkt, wenn man sie nur einmal im Jahr benutzt. Den nächsten Bericht wird es vermutlich Anfang nächsten Jahres geben, vorausgesetzt, dass ich dann noch Lust und Laune habe.

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