Sonntag, 23. Januar 2011

Warum ich mir diesen Blog zulege

Bisher war ich kein Freund von Bloggern. Ich hielt ihnen entgegen, dass es ihnen wohl primär um eine gewisse Form der Selbstdarstellung ging. Wenn sie etwas Vernünftiges zu sagen hätten, gäbe es doch bestimmt genug Fachverlage, die sich um das Material reißen würden.

Inzwischen habe ich nicht nur einige Blogs längere Zeit verfolgt und dabei beobachtet, dass einige eine durchaus respektable Botschaft haben, die sich in dieser Form am besten präsentieren lässt. Außerdem habe ich festgestellt, dass die Anzahl der Verlage oder Verlagsorgane im Schrumpfen begriffen ist, ja dass sie - um zu überleben - teilweise dazu übergehen, von den Autoren Kostenbeiträge zu verlangen.

Nichts von dem, was ich zu sagen habe, ist so wichtig, dass ich jemandem dafür Geld geben möchte, damit er es veröffentlicht. Wenn ich mir die Leser meiner Ergüsse vorstelle, dann denke ich eh nur an die 50-100 Kolleginnen oder Kollegen, die ich seit Jahren  kenne. Diese kann man vermutlich dazu motivieren, einen Blog zu abonnieren.

Inhaltlich werde ich mich um eine wenige Themen herum bewegen, die mich als Rentner interessieren. Es sind weniger spezifische Fachfragen, sondern allgemeine technische, wirtschaftliche oder gesellschaftliche Trends. Wer das Büchlein gelesen hat, das Herr Kollege Gunzenhäuser und ich Anfang 2010 publizierten, versteht, was ich meine. Übrigens haben wir einen eigenen Blog gestartet, der für dieses Büchlein werben soll. Man gelangt zu ihm, indem man diesen Link anklickt,

Da ich vermeiden will, dass man meine Aussagen mit einem bestimmten Unternehmen oder einer bestimmten Organisation in Verbindung bringt, benutze ich ein Pseudonym. Das Raten ist nicht besonders schwer.


Bertal

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